Betreuungskonzept
Von Holger Dickopf
(Stand: 2026)

Willkommen bei Frechdachs & Co
Frechdachs & Co ist eine Kindertagespflege in Köln-Sürth. Die Betreuung findet in einem familiären Rahmen, in einer kleinen Gruppe und in einer kindgerechten Umgebung statt. Kindertagespflege ermöglicht Kindern einen überschaubaren, persönlichen Betreuungsrahmen und unterstützt Eltern dabei, Familie und Beruf verlässlich miteinander zu verbinden.
Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und eine altersgerechte Begleitung. Die Kinder sollen sich angenommen fühlen, Beziehungen aufbauen, sich ausprobieren und Schritt für Schritt selbstständiger werden. Ein klarer Tagesablauf gibt Orientierung; zugleich bleibt genug Raum für die individuellen Bedürfnisse der Kinder.
Ich betreue bis zu fünf Kinder im Alter von etwa einem Jahr bis zum Eintritt in die Kita. Der kleine Betreuungsrahmen ermöglicht es, jedes Kind genau zu beobachten, seine Entwicklung aufmerksam zu begleiten und im Alltag individuell zu fördern.
Über mich als Tagesvater
Mein Name ist Holger Dickopf. Ich bin in Köln geboren, verheiratet und Vater von zwei Kindern. In unserem Haus leben außerdem zwei europäische Kurzhaarkatzen. Vor meiner Tätigkeit als Tagesvater habe ich als Elektroinstallateur gearbeitet. Nach der Geburt unserer ersten Tochter habe ich mich beruflich neu orientiert und meine Qualifikation als Tagesvater abgeschlossen.
Seit 2006 bin ich als Tagesvater tätig. Meine Qualifikation und Zertifikation habe ich ebenfalls 2006 abgeschlossen. Seitdem betreibe ich mit viel Erfahrung, Ruhe und Herzblut meine eigene Kindertagespflege.
Ich arbeite mit Pflegeerlaubnis und in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Köln sowie der Kontaktstelle Kindertagespflege Köln. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind Bestandteil meiner Arbeit. Dazu gehören unter anderem Erste-Hilfe-Kurse für Säuglinge und Kleinkinder sowie fachliche Fortbildungen zur Kindertagespflege.
Was mich als Tagesvater auszeichnet, ist die Verbindung aus langjähriger Erfahrung, Gelassenheit, Verlässlichkeit und einem liebevollen, klaren Umgang mit Kindern. Mir ist wichtig, den Kindern eine sichere Struktur zu geben und gleichzeitig flexibel auf ihre Bedürfnisse zu reagieren. Jedes Kind wird als eigene Persönlichkeit wahrgenommen und dort abgeholt, wo es in seiner Entwicklung steht.
Rahmenbedingungen der Tagespflege
Lage und Erreichbarkeit
Die Kindertagespflege Frechdachs & Co befindet sich in der Sürther Hauptstraße 9 in 50999 Köln. Die Tagespflege ist gut erreichbar. Bus, Bahn und die A555 befinden sich in direkter Nähe; die Wege betragen jeweils etwa fünf Minuten. Vor dem Haus stehen eigene Parkplätze zur Verfügung, sodass das Bringen und Abholen der Kinder gut möglich ist.
Betreuungsumfang und Gruppe
Die Betreuung erfolgt in einer kleinen Gruppe von bis zu fünf Kindern. Betreut werden Kinder ab etwa einem Jahr bis zum Eintritt in die Kita. Die Gruppe wird so zusammengestellt, dass die Kinder altersentsprechend zueinander passen und gemeinsam in den Tagesablauf hineinwachsen können.
Pflegeverträge werden ab 35 Stunden pro Woche geschlossen. Bei der Platzvergabe ist mir wichtig, dass die benötigten Betreuungszeiten zu den Öffnungszeiten passen, dass sich das Kind gut in die bestehende Gruppe integrieren kann und dass eine vertrauensvolle Basis zwischen Eltern und Tagesvater entsteht.
Öffnungs-, Bring- und Abholzeiten
Die Tagespflege ist montags bis freitags von 7:30 bis 17:00 Uhr geöffnet oder nach Absprache. Alle Kinder sollen möglichst bis 8:30 Uhr anwesend sein, damit die Gruppe gemeinsam in den Tag starten kann.
Zwischen 12:30 Uhr und 15:00 Uhr findet die Mittagsruhe statt. In dieser Zeit ist in der Regel keine Abholung vorgesehen, damit die Kinder ungestört schlafen beziehungsweise zur Ruhe kommen können. Ausnahmen sind in Notfällen und nach rechtzeitiger Absprache möglich.
Schließzeiten
Die Tagespflege ist an gesetzlichen Feiertagen, an Brückentagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Weitere Schließzeiten werden über das Jahr verteilt. Insgesamt sind 30 Schließungstage vorgesehen. Die Schließzeiten werden den Eltern spätestens im November für das Folgejahr schriftlich mitgeteilt.
Kosten und Verpflegung
Die Kosten der Betreuung richten sich nach der benötigten Stundenzahl und dem Einkommen der Eltern. Die Abwicklung erfolgt über die Stadt Köln beziehungsweise über die üblichen Elternbeiträge für die Kindertagespflege. Beim Ausfüllen der Anträge unterstütze ich die Eltern gerne.
Zusätzlich fallen Verpflegungskosten an. Diese umfassen Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack und Getränke und werden direkt mit mir abgerechnet.
Räume, Ausstattung und Außengelände
Die Betreuung findet im eigenen Haus mit großem Garten statt. Den Tagespflegekindern stehen mehrere kindgerechte Bereiche zur Verfügung: ein Tagespflegeraum zum Spielen, Essen und Schlafen, Küche, Wohnzimmer, Badezimmer und Flur.
Alle Räume sind kindersicher und kindgerecht eingerichtet. Regale sind an den Wänden befestigt. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Wickeltisch mit gesicherter Leiter, Krippentisch und Krippenstühle, Hochstühle, Babywippe, Garderobe, persönliche Fächer für jedes Kind sowie ein 6-Sitzer-Kinderbus für Spaziergänge.
Der Garten ist ein wichtiger Erfahrungsraum. Dort können die Kinder sich bewegen, spielen, matschen, klettern und die Natur erleben. Genutzt werden unter anderem Sandkasten, Matschtisch, Klettermöglichkeiten, Wippe, Fahrzeuge und weitere altersgerechte Spielmaterialien. Bei schlechtem Wetter stehen im Haus Alternativen, z.B. Bücher, Puzzle, erste Spiele, Bausteine, Motorikmaterialien, Handpuppen, Stofftiere, Krabbeltunnel und Babyspielzeug zur Verfügung.

Die Umgebung soll Sicherheit, Bewegung, freies Spiel, Ruhe, Pflege und gemeinsames Essen ermöglichen. Sauberkeit ist mir wichtig: Die Räume werden regelmäßig gereinigt, die Böden bei Bedarf gewischt und Spielmaterialien nach Bedarf gesäubert.
Pädagogisches Konzept und Bildungsverständnis
Bild vom Kind und pädagogische Grundhaltung
Mein pädagogisches Hauptanliegen ist es, den Kindern eine geschützte, liebevolle und verlässliche Umgebung zu bieten. Kinder brauchen emotionale Sicherheit, eine feste Bezugsperson, klare Regeln und zugleich Freiraum, um sich zu entfalten.
Wichtige Leitbegriffe meiner Arbeit sind Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Vertrauen, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Die Kinder sollen erleben, dass sie ernst genommen werden, dass ihre Bedürfnisse zählen und dass sie im Alltag Schritt für Schritt mehr selbst tun können. Dabei orientiere ich mich am Grundsatz: "Hilf mir, es selbst zu tun."
Bildungsbereiche im Alltag
Die Förderung geschieht im Alltag, im Spiel, in Beziehungen, bei Mahlzeiten, bei Bewegung, beim Draußensein und in wiederkehrenden Ritualen. Ich orientiere mich am nordrhein-westfälischen Bildungsplan und verbinde die Bildungsbereiche mit den konkreten Alltagserfahrungen der Kinder.
- Sprachliche Förderung: Bilderbücher, Gespräche, Benennen von Dingen, Zuhören und Erzählen im Alltag.
- Motorische Förderung: Bewegung im Garten, Spaziergänge, Fahrzeuge, Krabbeltunnel, Tobe Möglichkeiten und altersgerechtes Bewegungsmaterial.
- Soziale und emotionale Entwicklung: Teilen, Warten, Rücksicht nehmen, sich behaupten, Konflikte lösen, Trost geben und annehmen.
- Kreativität und jahreszeitliche Angebote: Basteln, Malen, erste Spiele und Aktivitäten passend zur Jahreszeit.
- Lebenspraktische Kompetenzen: Tischdecken, Aufräumen, Mithelfen beim Kochen, selbstständiges Essen, Körperpflege und Orientierung an Regeln.
- Als Tagesvater ist es nicht nur meine Pflicht auch mein großes persönliches Anliegen der Umsetzung des Schutzauftrages in der Kindertagespflege § 8a Abs.5SGB VII große Aufmerksamkeit zu widmen. Bei Auffälligkeiten dies mit den Eltern zu besprechen und gegebenenfalls auch dem Jugendamt zu melden um Hilfe diesbezüglich zu erhalten.
Die kleine Gruppe als Lern- und Schutzraum
Die kleine Gruppe ist ein zentrales Qualitätsmerkmal. Sie gibt den Kindern Übersicht, Nähe und Orientierung. Gleichzeitig lernen die Kinder erste soziale Regeln: warten, abgeben, teilen, Rücksicht nehmen, die eigenen Grenzen zeigen und die Grenzen anderer Kinder wahrnehmen. Erste Freundschaften entstehen in einem vertrauten Rahmen.
Alltag in der Tagespflege
Ein geregelter Tagesablauf ist ein wichtiger Bestandteil der Tagespflege. Wiederkehrende Zeiten für Ankommen, Frühstück, Draußensein, Pflege, Mittagessen, Ruhe und Abholung geben Kindern Sicherheit. Gleichzeitig bleiben die Uhrzeiten Richtwerte. Wetter, Gruppendynamik, geplante Aktionen und die Bedürfnisse der Kinder können den Ablauf verändern.
Mahlzeiten, Pflege und Ruhe
Die Mahlzeiten strukturieren den Tag. Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack und Getränke gehören zur Versorgung der Kinder. Das Mittagessen findet gemeinsam statt. Die Kinder können sich im Alltag beteiligen, zum Beispiel beim Tischdecken, Aufräumen oder Mitkochen, ohne dass daraus ein Zwang entsteht.
Pflegehandlungen wie Wickeln, Hände waschen und Umziehen finden verlässlich und ruhig statt. Die Mittagsruhe ist von 12:45 Uhr bis 15:00 Uhr vorgesehen. In dieser Zeit sollen die Kinder ungestört schlafen oder zur Ruhe kommen können.
Eingewöhnung und Übergänge
Die Eingewöhnung wird individuell gestaltet. Jedes Kind braucht unterschiedlich viel Zeit, um sich von den Eltern zu lösen und Vertrauen zu mir, zur Gruppe und zu den Räumen aufzubauen. Die Zeit, die ein Kind dafür benötigt, gibt das Kind mit vor.
Nach dem Erstgespräch und der Entscheidung für die Betreuung beginnt das Kennenlernen. Ein Elternteil nimmt zunächst gemeinsam mit dem Kind am Tagesablauf teil. Der Ablauf wird in den ersten Tagen reduziert angeboten, damit das Kind nicht überfordert wird und zugleich neugierig auf die neue Umgebung werden kann.
Ich orientiere mich am Berliner Eingewöhnungsmodell. Nach einigen Tagen kann ein erster kurzer Trennungsversuch stattfinden. Danach wird gemeinsam geschaut, wie die Eingewöhnung weitergeführt wird. Wichtig ist mir, dass auch die Eltern Sicherheit gewinnen; entspannte Eltern erleichtern Kindern den Einstieg.
Auch der spätere Übergang in die Kita/in den Kindergarten wird begleitet. Rituale und ein bewusster Abschied helfen den Kindern, diesen Schritt positiv zu erleben. Dazu gehört insbesondere das Abschiedsgrillen für die Kinder, die in eine andere Einrichtung wechseln.
Zusammenarbeit mit Eltern
Eine gute Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist ein zentraler Bestandteil der Kindertagespflege. Ziel ist eine offene, verlässliche und respektvolle Zusammenarbeit zum Wohl des Kindes. Eltern sollen wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist und dass Fragen, Sorgen oder Rückmeldungen angesprochen werden können.
Informationen, Speiseplan und Urlaubsplan hängen im Eingangsbereich aus. Einzelne Informationen werden beim Bringen oder Abholen besprochen oder per E-Mail mitgeteilt. Elterngespräche finden nach individueller Absprache statt. Wenn ein Thema mehr Zeit braucht, vereinbaren wir einen Termin oder telefonieren am Abend.
Von Eltern wünsche ich mir Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und rechtzeitige Information. Das betrifft insbesondere das Bringen, damit die Gruppe gemeinsam starten kann, und das Abholen, weil schon kleine Kinder ein gutes Zeitgefühl haben und sonst auf ihre Eltern warten. Krankmeldungen können unkompliziert per Kurznachricht erfolgen.
Gemeinschaft, Feste und Schlusswort
Frechdachs & Co ist nicht nur ein Betreuungsort, sondern auch ein Ort gewachsener Gemeinschaft. Wir feiern über das Jahr verteilt verschiedene Feste und Treffen mit aktuellen, neuen und ehemaligen Tageskindern, ihren Familien, Freunden und Nachbarn.
Zu Karneval feiern wir gemeinsam und schauen uns den Sürther Karnevalszug an, der vor der Haustür entlang geht. Beim „Grillen der Generationen“ feiern wir mit neuen und ehemaligen Tageskindern und ihren Familien. Beim Abschiedsgrillen feiern wir die Kinder, die in die Kita/Kindergarten wechseln, und verabschieden sie in einem vertrauten Rahmen. Beim „Kennenlern-Grillen“ feiern wir den Start der neuen Gruppe und geben Eltern und Kindern Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Beim Tannenbaumschlagen und der anschließenden Weihnachtsfeier feiern wir gemeinsam die Adventszeit.
Diese Feste stärken das Vertrauen, die Zugehörigkeit und den persönlichen Charakter der Tagespflege. Mir ist wichtig, dass Eltern und Kinder sich willkommen fühlen und dass eine offene, aktive Zusammenarbeit entsteht.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern. Anregungen, Lob und Kritik sind willkommen. Bei Fragen oder Problemen bitte ich darum, mich direkt anzusprechen, damit wir gemeinsam eine gute Lösung für das Kind finden können.
